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Forschung zur Sensorischen Integration
Ayres wandte eine strenge empirisch-wissenschaftliche Methodik in der Entwicklung ihrer Theorie an. Zur Beschreibung der normalen sensorisch-integrativen Funktion und ihrer Bedeutung für die kindliche Entwicklung integrierte sie v.a. Forschungsliteratur aus den Bereichen Entwicklungspsychologie (z.B. Piaget) mit Erkenntnissen der Neurophysiologie. Ihre Nachfolgerinnen entwickeln die SI-Theorie in Ayres' Sinn weiter. Aktuelle Forschungen aus der Neuro- und Biopsychologie unterstützen alle wesentlichen Annahmen und Aussagen der SI-Theorie.
Zur Erfassung der Dysfunktionen und Beschreibung der Störungsbilder entwickelte sie eigene Testbatterien, damit sie objektive Daten von Kinder mit und ohne Schwierigkeiten vergleiche zu können und unter den Kindern mit Dysfunktionen Subgruppen herausfiltern zu können:
Zur Beschreibung der Störungsbilder führte Ayres zwischen 1975 und 1977 sechs faktorenanalytische Studien durch, in denen sie weitgehend übereinstimmende Erscheinungsbilder (Typologien) von SI-Dysfunktionen identifizierte. Ihre Konstrukte wurden in einer Faktorenanalyse anhand von 10.000 SIPT-Ergebnissen(Mulligan, 1998) weitgehend bestätigt (als zusätzlicher übergeordneter Faktor fand Mulligan eine generelle Praxiestörung). EFFEKTIVITÄTSSTUDIEN Obwohl es schwierig ist, präzise Ergebnisse von interaktiven Therapien wie der SI-Therapie vorherzusagen, die mit dynamischen Systemen arbeiten, können in folgenden Bereichen Veränderungen erwartet werden (Parham & Mailloux 1996): 1. Häufigkeit oder Dauer eines anpassenden Verhaltens
Einen Überblick über Probleme im Effektivitätsnachweis und Studien zur Effektivität der SI finden Sie bei: Söchting E (2006): Sensorische Integration Original-Heute, Kapitel 5. Schulz-Kirchner Verlag Studien, die die SI-Therapie bei verschiedenen Störungsbildern unterstützen, finden Sie in Kapitel 1 von Smith Roley, I. Blanche & Schaaf (2001, 2003): Sensorische Integration: Grundlagen und Therapie bei Entwicklungsstörungen. nützliche Links:
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